ZUKUNFTSDIALOG:

DAHEIM IN UNTERACH

Unterach als Heimatort verbindet und liegt uns am Herzen - egal ob als junge Familie im Ort, als zurückkehrende Studentin oder als „Exil“-Unteracher in der Ferne … und dieses Potential muss genutzt werden, das steht für die 14 jungen TeilnehmerInnen dieses Workshops fest. 

Was brauchen junge Erwachsene bzw. Jungfamilien für ein gutes Leben im Ort? Was bringt junge UnteracherInnen dazu hier zu bleiben, bzw. zurückzukehren? Welche Bedürfnisse haben junge Familien? Welche Maßnahmen braucht es im Bereich Wohnen, Arbeiten, Potentialentfaltung und Freizeit? Diesen Fragen stellten sich 14 junge Unteracher und Unteracherinnen in verschiedensten Lebenssituationen am 22. April 2017 im Gasthof Stadler.

SCHLÜSSELTHEMEN SUCHEN

Bereits nach kurzer Zeit kristallisierte sich ein Schlüsselthema heraus, das die Voraussetzung für viele andere Kernthemen bildet: gute Kommunikation. Wie bleiben wir gut informiert darüber was sich im Ort tut, auch aus der Ferne? Wie können wir junge Menschen gezielt ansprechen und ihre persönliche Identifikation und Bindung mit dem Ort stärken? Wie kann die Gemeinde soziale Medien besser nutzen, um eine übergreifende Plattform für Vernetzung zu schaffen? Einig war man sich, dass es verschiedene Kommunikationsformen und -kanäle braucht, um UnteracherInnen aller Altersgruppen und in allen Lebensphasen zu erreichen. Für eine Verbesserung dieser Kommunikation gilt es unbedingt ausreichend Ressourcen zu schaffen, die die nötige Professionalität und Qualität sicherstellen.

Als ein wichtiger Identifikationsanker für junge Menschen wurde das einmalige Freizeitgelände in Unterach genannt, das ebenso ein für den Ort bedeutendes Alleinstellungsmerkmal am ganzen Attersee ist. Das Gelände lädt zum unkomplizierten Verweilen ein, bietet leicht zugängliche Sportmöglichkeiten und ist außerdem ein beliebter Treffpunkt von allen UnteracherInnen. Bitte unbedingt erhalten!

FLEXIBLE ARBEITSPLÄTZE IM ORT SCHAFFEN

Im Bereich Arbeit waren, neben der gezielten Förderung von JungunternehmerInnen und Start-Ups, ein Co-working Space, um flexibles Arbeiten zu ermöglichen, und die Einbindung des lokalen Unternehmens Sandoz zentrale Themen. Die Kompetenzen, Talente und Fähigkeiten der dem Ort verbundenen jungen Menschen sollen besser sichtbar, wertgeschätzt und gefördert werden. Letztendlich bringt das eine Win-Win-Situation für beide Seiten!

Eine weitere Erkenntnis verband die TeilnehmerInnen: Egal ob Arbeit, Freizeit oder Kommunikation, um hier gut leben zu können, müssen wir uns über Ortsgrenzen hinaus vernetzen. Mehr Zusammenarbeit und die Nutzung von Synergien auf gemeindeübergreifender Ebene kann zusätzliche Angebote schaffen und erhöht die Nachfrage. Beispielsweise könnte man Feste oder Kulturangebote (wie z.B. Faschingsumzüge) gemeinsam mit anderen Gemeinden organisieren und bewerben.

Gegen Ende des Workshops wurden die TeilnehmerInnen sehr konkret und entwickelten 8 Projektideen, die von einem alterserweiterten Elternverein über Fahrgemeinschaften, einen Kinobrunch im Pfarrheim, ein regelmäßig stattfindendes Innovationscafé bis hin zu einer alles übergreifenden Informationsplattform reichten. 

Moderiert wurde die Veranstaltung von Anita Schmidinger. Vielen Dank an alle Teilnehmenden für die engagierte und aktive Beteiligung!

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